Car Hifi- Begriffsdefinition

Der Begriff Car Hifi ist in dem Bereich Tuning nicht mehr wegzudenken. Man definiert darunter verschiedene Geräte und Anlagen, die zu dem Bereich Hifi zählen. Mit Hilfe diese Geräte werden im Fahrzeug bestimmte Komponenten eingebaut, die dazu führen, dass im Fahrzeug ein besserer Klang herrscht. Dies dient alles dazu, dass die Leistung der Musikanlage sich verbessert, jedoch wird beim Tuning nicht nur versucht diese Eigenschaften zu verbessern, sondern es werden auch optische Akzente gesetzt. Zusammengefasst kann man sagen, dass man sich unter carhifi eine große Musikanlage vorstellen kann, die meistens in dem Kofferraum mit eingebaut wird. Viele Tuner sind der Meinung, dass die Autohersteller auf Grund von Kosten, im Bereich der Qualität der Anlagen, sparen würden. Zwar gibt es schon Autohersteller, die einem die Wahl lassen, was für Anlagen man eingebaut haben möchte, jedoch bringt dies häufig auch höhere Kosten mit sich. Beim carhifi benötigt man mehr Strom als normalerweise.

CarHifi Extrem

CarHifi Extrem

Diesen erhält man üblicherweise über das Bordnetz. Die benötigte Bordspannung wird bei laufendem Motor durch die Lichtmaschine generiert. Eine konstante Versorgung ist wichtig. Um die Spannungsquelle zu verkleinern, gibt es verschiedene Maßnahmen, die ergriffen werden können. Zum einen kann die Batterie gegen eine Spezialbatterie ausgetauscht werden. Zum anderen kann eine oder mehrere Zusatzbatterien installiert werden. Möglich ist auch die Installation von Kondensatoren. Beim car hifi ist auch der Austausch eines Autoradios von Bedeutung. “Head Unit” ist hierbei ein bekannter Begriff. Besonders moderne Autoradios sind mit einem 4 – Kanal – Verstärker ausgestattet. Mehr …

Q&A – Was für Kabel brauche ich?

Folgende Kabel braucht man i.d.R. für eine CarHifi-Anlage :

- Cinchkabel
- Remotekabel (gibt Signal an die Endstufe, damit diese sich einschaltet sobald das Radio angeht)

- Lautsprecherkabel
Querschnitte :
- Radio –> Lautsprecher (LS) : 1,5 mm²
- Endstufe —> LS : 2,5 mm²
- Endstufe —> Subwoofer : 4-6mm²

- Stromkabel ( Pluskabel von Batterie zur Endstufe und Massekabel von Endstufe zur Karosserie) Mehr …

Carhifi – wichtige Berechnungsformeln

Hier ein paar Formeln, die für den CarHifi-Bereich wichtig sind :

P=U*I —> Leistung (Watt) = Spannung (Volt) * Strom (Ampere)

U=R*I —> Spannung (Volt) = Widerstand (Ohm) * Strom (Ampere)

Reihen- und Parallelschalten von Widerständen :

Reihenschaltung : R ges = R1 + R2 + R3 + …
Parallelschaltung : 1/R ges = 1/R1 + 1/R2 + …

Anschlussmöglichkeiten


1. : Anschliessen von Subwoofern

Beim Anschliessen von Subwoofern muss man darauf achten, dass die Impedanz des Woofers auch zur Endstufe passt. Diese darf den tiefstmöglichen Wert, der für die jeweilige Endstufe zulässig ist, nicht unterschreiten. Ansonsten fliesst zuviel Strom, und das ist nicht gut…
Man darf also z.B. an eine 2 Ohm stabile Endstufe nur Woofer mit 2 oder mehr Ohm anschliessen.

Bei Subwoofern mit nur einer Schwingspule ist das ganze ja noch ziemlich einfach. Diese haben z.B. meist eine Impedanz von 1* 4 Ohm.

Es gibt aber auch Woofer mit Doppelschwingspulen, und sogar einige mit vieren (Quad Voice Coil).
Bei diesen gibt es nun nämlich mehrere Möglichkeiten, dies zu verschalten. Mehr …

Autotuning – veralteter Trend oder Gesellschaftsfähig


carbonblende

Carbon Tacho im Honda Civic Del Sol

Wenn ich mich an meine Jugend zurück erinnere, dann waren die coolsten Autos immer mit fetten Reifen und riesen Spoilern ausgestattet. Autotuning begrenzte sich zu dieser Zeit höchstens mal auf ein dickes Auspuffrohr und einer Carhifi – Anlage. Man war schon der King, hatte man einen VW Golf GTI, tiefergelgt, breite Reifen drauf, Rückspoiler und natürlich mit einer lauten Auspuffanlage. Wenn man dann noch die Carhifi – Anlage auf Anschlag drehte und seine Stadtrunden drehte, dann hatte man die Blicke sämtlicher Fußgänger sicher.

Ja das war Autotuning früher.Aber wie sieht Tuning heute aus? Da gibt es die verschiedensten Möglichkeiten.
Überlegen wir uns doch mal was man aus einem Standard-Werksfahrzeug so alles machen kann.
Beginnen wir mit der Lackierung. Die Überlegungen gehen von wechselnden Farben der Chromlackierung bis hin zum momentanen Renner, der Matt-Optik. Nicht jedes Fahrzeug sieht mit einer Matt-Lackierung oder Matt-Folierung auch gut aus. Es muss immer zu Typ passen. Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, dass ein VW Polo in Mattschwarz so gut aussieht. Hingegen bei einem 5er BMW wirkt es richtig geil. Auch denke ich, dass ein schönes Airbrush-Motiv auf der Motorhaube und/oder an den Seiten bei manchen Autos richtig heiß aussieht. Aber auch hier muss man wieder aufpassen bei welchem Auto man welches Motiv macht. Also immer vorher alles durchdenken, vielleicht mit Fachleuten durchsprechen und deren Meinung einholen, bevor man einen folgenschweren Fehler macht.

Von der Lackierung geht es dann zu den Reifen. Hier ist klar, dass dicke Walzen ein MUSS sind. Dazu dann noch die passenden Alufelgen und die Optik ist perfekt. Wobei man sich natürlich vorher noch im Klaren sein muss, wieviel Zoll sollen die Reifen haben, Niederquerschnitt oder normal? Das ist auch alles eine kleine Wissenschaft für sich.

N8shot Honda Civic EK4

N8shot Honda Civic EK4

Ein weiterer Punkt der die Optik aufwertet sind verdunkelte Fenster. Leider ist ja eine rundum Verdunkelung in Deutschland verboten, aber es würde schon richtig gut aussehen. Dann muss man eben das machen was erlaubt ist und die Windschutzscheibe sowie die vorderen Seitenscheiben frei lassen.

Wer ganz was außergewöhnliches sucht, der sollte sich noch Flügeltüren einbauen lassen. Ist zwar nicht immer ganz einfach mit dem Ein- und Aussteigen, aber was tut man nicht alles um aufzufallen.

Kommen wir zur Innenausstattung. Natürlich ist stinknormales Leder schon lange out. Hier muss was extravagantes rein. Lederbezüge im Leoparden- oder im Gepard-Lock sind der Hit. Natürlich dürfen der verchromte Schaltknauf und die verchromten Pedale nicht fehlen.

Das waren nun Dinge, die eigentlich nur die Optik betreffen, die aber alle in gewissem Sinne unter den Begriff Tuning fallen.

Kommen wir nun zu dem eigentlichen Autotuning, dem aufmotzen des Motors. Um aufzuzählen was es hier für Möglichkeiten gibt, muss man wahrscheinlich Studiert haben. Ein einfaches und probates Mittel ist das Chiptuning. Hier wird irgendwie, auf elektronische Art und Weise, die Power des Wagens verstärkt, ohne dass man gleich neue oder andere Motorteile einbauen muss. Ich denke dies ist die einfachste und sauberste Lösung wie man heutzutage ein bisschen mehr Pferde unter den Motor bekommen kann. Hierzu muss ich allerdings noch erwähnen, dass ab 01. April 2010, Eingriffe in die Motorelektronik gesetzlich verboten sind. Also wie bei allen anderen Sachen auch, vorher informieren was im Bereich Tuning so alles erlaubt bzw. nicht erlaubt ist und erst dann handeln.

Mitsubishi Evo Cockpit

Mitsubishi Evo Cockpit

Q-A Welche Weiche ist besser – aktiv oder passiv?

Aktive Weichen sind besser als passive

Diese Aussage stimmt zwar – aber nur für die Subwoofer-Abtrennung. Etwas weiter oberhalb, wo die Membranen kleiner werden, herrschen andere Zustände. Da eine Aktivweiche naturbedingt viele Endstufenkanäle braucht und diese wiederum aufs Portmonaie schlagen, rechnet sich für den Privat-User nur in den seltensten Fällen der Mehraufwand. Zuemist kann man darauf vertrauen, dass bei den in der Fachpresse gut getesteten Mittelhochtonsystemen die Entwickler über die Passivweiche einen guten Kompromiss aus den Lautsprechern herausgeholt haben. Nur wer das Letzte aus den Chassis herauskitzeln möchte wendet sich an einen CarHiFi Spezialisten, der dann die Lautsprecher mit einer auf das Fahrzeug abgestimmten Passivweiche optimieren kann. Die Feinkorrekturen sollte am Schluss ein aktiver Equalizer übernehmen.

Q&A Sind Verstärker mit viel Watt besser?

Verstärker mit viel Watt klingen besser als welche mit wenig

Die “Viel-hilft-viel”-Mentalität hatten wir ja schon bei den Mehrwege-Systemen; grob betrachtet steckt trotzdem ein weig Wahrheit in dieser Aussage. Große, leistungsfähige Verstärker sind meist mit besseren und naturgemäß üppiger Dimensionierten Bauteilen versehen als kleine. Was dem Klang durchaus zuträglich ist. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein 70-Watt-Verstärker immer besser klingt als einer mit 50 Watt. Hier entscheiden ganz andere Faktoren wie Anstiegszeiten, Klirrverhalten, Dämpfungsfaktor etc. In puncto Klangqualität liefern die autohifi-Tests eine eindeutige, wattunabhängige Bewertung. Denn schon so mancher Endstufen-David ist im Mittelhochtonbereich zum Klang-Goliath mutiert, wenn er vom wattzehrenden Bassbereich befreit wurde.

Q&A – Was ist der Dämpfungsfaktor?

Der Dämpfungsfaktor ist eine Größe, die einen Aspekt im Verhältnis zwischen Verstärker und Lautsprecher darstellt.

Der Dämpfungsfaktor wird in einer dimensionslosen Zahl dargetellt, z.B. 300.
Der Dämpfungsfaktor stellt das Widerstandsverhältnis des Lautsprechers zum gesamten Stromkreis dar, der aus folgenden Parts besteht :

  1. dem Kabelwiderstand zwischen Kabel und Lautsprecher
  2. dem Übergangswiderstand an den Kontakten. Der Widerstand sollte so klein wie möglich bleiben
  3. Innenwiderstand des Verstärkers der Endstufe
  4. weitere Kabel in der Box bzw. Leiterbahnen
  5. der Gleichstromwiderstand der Schwingspule
  6. letztendlich der Impedanz der Schwingspule

Der Dämpfungsfaktor gibt das Verhältnis der Impedanz der Schwingspule des Chassis gegenüber der Summe aller anderen Komponenten im Stromkreis wieder.
Je höher der Dämpfungsfaktor, desto besser, die Leistungsausbeute. Also kann umso mehr Leistung an den Verstärker weitergegeben werden.  Gute Werte für einen perfekten Dämpfungsfaktor sind Werte um die 50.
Doch ob hörbar oder nicht, das darf gern diskutiert werden.

Dämpfungsfaktor und die bösen Aktivboxen

Leider ist eine Messung, bzw. eine Anpassung der Faktoren bei Aktivboxen kaum möglich, da die Hersteller, wie Alpine und co. Ihre Aktivgeräte in einem Gehäuse unterbringen. Es geht zwar, aber Sinn macht es eigentlich keinen. Es könnte ein dickeres Kabel eingebaut werden,  jedoch ist hier die Frage nach dem Nutzen, denn Aktivboxen sind meist “nur” eine einfache Einstiegslösung. Der User wird sich kaum Gedanken über den Dämpfungsfaktor machen.

Frequenzabhängigkeit beim Dämpfungsfaktor
Ein hoher Dämpfungsfaktor wirkt vor allem in den unteren Übertragungsbereichen des Lautsprechers, indem er die per Induktion erzeugte Spannung des Lautsprechers durch einen möglichst geringen Widerstand kurzschließt. Hier spricht man von einer sogenannten elektronischen “Bremse”.

Beeinflussung durch den Spulenwiderstand der Schwingspule

Zu berücksichtigen bei der Diskussion über den Dämpfungsfaktor ist insbesondere der DC- (Gleichstrom-) Widerstand der Serienspule in der passiven Frequenzweiche für das Basschassis. Da sehr große Induktivitäten nötig sind, ist die Länge der Wicklung einer solchen Spule sehr groß (potentiell hoher Widerstand). Um den Widerstand klein zu halten, werden oft günstige Ferritkernspulen eingesetzt (das Kernmaterial erhöht den magnetischen Fluss und damit die Induktivität), die jedoch bei hohen Leistungen in die Sättigung fahren und daher stärker verzerren. Luftspulen (kein Kernmaterial) sind bezüglich der Verzerrungen ideal, aber extrem groß, teuer und hochohmig (solche Spulen für den Bassbereich können mehrere Kilo wiegen). Ein Kompromiss sind Trafokernspulen oder sogenannte “Null-Ohm-Spulen”. Diese Modelle sind sehr teuer und werden in konventionellen LS praktisch gar nicht eingesetzt; speziell die extrem aufwändigen Null-Ohm-Spulen (äusserst kleiner DC-Widerstand) können bei hohen Leistungen auch in die Sättigung fahren (Verzerrungen).


Mega Kofferaumausbau

Und gleich noch ein Car Hifi Video! Was für ein Kofferraumausbau! Die elektrisch öffnende Klappe ist echt cool!

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Car Hifi Ausbau VW Polo 9N

Hier mal ein kleines Video was in einem VW Polo 9N so an Hifi machbar ist.Verbaut wurden unter anderem vier Hifonic Brutus , Ground Zero Speaker Systems, 17″ Flatscreen und vieles an kleinen Spielereien! Die Doorboards find ich ebenfalls sehr gelungen!

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